Ohne Anstehen buchbar The history of Mary King's Close
Von den Kaufleuten des 16. Jahrhunderts und der Pest von 1645 bis zum Gebäude, das eine Straße unter der Royal Mile begrub.
Mary King's Close ist eine Straße, die nie ganz verschwunden ist. Im 17. Jahrhundert war sie eine belebte Gasse, die von der Royal Mile hinabführte und von Wohnhäusern und Geschäften gesäumt war. In den 1750er-Jahren wurde ein Großteil abgetragen und überbaut, und heute besteht sie unter den City Chambers fort – erreichbar im Rahmen einer geführten Tour. Ihre Geschichte umfasst Kaufleute und Dienstmädchen, eine Witwe, die der Gasse ihren Namen gab, eine Pest, die durch die Old Town wütete, und einen Sägenmacher, der als Letzter fortzog. So fügt sich alles zusammen – basierend auf den eigenen Recherchen des Veranstalters und öffentlichen Aufzeichnungen.
What a close is
Edinburgh's Old Town sits on a ridge, with the Royal Mile running along its top. A close is a narrow lane falling away from that ridge, and the closes were where people lived. Mary King's Close was one of them, a steep lane of houses and shops running down from the main street, with neighbours living on top of one another.
Space inside the town was tight. In the 17th century, Edinburgh's tenements rose as high as 10 to 12 storeys, packed closely together inside the city's Flodden Wall. Very little natural light reached the narrow closes below, and lanterns were an everyday necessity for getting around. The operator's guides talk about residents who ranged from the richest of the rich to the poorest of the poor.
Mary King's Close is recorded as the close that ran nearest the Nor Loch, a polluted marsh that once lay beside the Old Town. The operator describes it as Edinburgh's only preserved 17th-century underground street. It is completely separate from the South Bridge vaults, a different site that visitors sometimes confuse it with.
It helps to picture the close as a street rather than a cellar. It was a lane lined with homes and shops, with tall buildings rising on either side and neighbours above and below. What survives of it now lies beneath later buildings and is reached from the Royal Mile, which is why a visit feels like going underground, even though you're walking down an old public street.
The 1500s: merchants, maids and Gardyloo
One of the guide characters you can meet on the tour comes from 1535. Agnes Chambers is a household maid serving Alexander Cant, a merchant burgess, in his house on Craig's Close. In the operator's telling, her life is about to take a dramatic turn when a murder happens in that house. Her character takes great care over her master's quaich collection and looks forward to getting home after a long day.
Agnes also brings with her the best-known phrase of Old Town life. Between 10pm and 7am, slops were thrown out into the closes, and the warning cry before they went was 'Gardyloo'. Agnes dislikes those hours, which is easy to understand for anyone who had to walk the lanes at night.
The point of these characters is that they're based on real people. The operator says each costumed guide portrays a former resident who really lived, worked and died on the closes of the Old Town. Agnes's master, a merchant burgess with a house and servants, shows the kind of household that lived just off the Royal Mile in the 1500s, long before the street took Mary King's name.
If Agnes leads your tour, her story frames the close through the eyes of a servant rather than a merchant. That shift matters. The operator says its guides share the stories of residents from the richest of the rich to the poorest of the poor, and a maid's view of a merchant's house shows how closely those lives sat together on the same narrow lane.
Mary King, the woman behind the name
Mary King wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts in Edinburgh als Tochter von Alexander King und Jonet King geboren. Im August 1616 heiratete sie Thomas Nimmo, und das Paar hatte vier Kinder: Alexander, Euphame, Jonet und William. In den 1630er-Jahren war sie Witwe, zog diese vier Kinder groß und führte ein eigenes Geschäft.
Sie fertigte und verkaufte feine Stoffe aus einem Laden an der High Street und war Bürgerin aus eigenem Recht, mit Stimmrecht in der Stadt. Der Betreiber beschreibt sie als eine bedeutende Geschäftsfrau der 1630er-Jahre und weist darauf hin, dass eine nach einer Frau benannte Gasse den hohen Stand widerspiegelt, den sie in der Stadt genoss.
Bevor Mary 1635 ankam, war die Gasse als King's Close oder Alexander King's Close bekannt. Sie lebte dort in späteren Jahren mit ihren Kindern, und die Straße nahm schließlich ihren Namen an. Mary King starb Ende 1644, im Jahr vor dem schlimmsten Pestausbruch in der Geschichte Edinburghs. Der Souvenirführer der Gasse enthält eine Augmented-Reality-Funktion, in der eine Mary-King-Figur erklärt, was es bedeutete, Bürgerin zu sein.
Ihre Geschichte ist bedeutsam, weil sie keine Sagengestalt war. Sie war eine berufstätige Mutter und Händlerin, deren Name an einer Straße haften blieb. Ihre Heirat ist in den Kirchspielregistern Edinburghs verzeichnet, und ihr Status als Bürgerin mit Stimmrecht in der Stadt sagt viel über ihre Stellung aus. Wenn Sie heute in der Gasse stehen, stehen Sie auf der Straße, in der sie lebte.
Die Pest von 1645
Im Jahr 1645 erlitt Edinburgh den schlimmsten Pestausbruch seiner Geschichte. Der Betreiber erklärt, dass die beengten Wohnverhältnisse der Gassen der Altstadt die Krankheit rasch durch die Häuser ihrer Bewohner verbreiten ließen. Enge Gassen, hohe Gebäude, wenig Licht und dicht beieinander lebende Familien gaben der Seuche jede Gelegenheit, von Haus zu Haus zu wandern.
Zwei der Figuren der Tour stammen aus diesem Jahr. Walter King war Leiter der „foul clengers“ Edinburghs, der Arbeiter, die die Häuser infizierter Menschen reinigten. Der Betreiber nennt ihn einen oft übersehenen Helden der Epidemie, der bei seiner Arbeit sein Leben riskierte. Seine Uniform trug ein Andreaskreuz, und seine Figur mag den Geruch von Verbranntem und Luft frei von dem, was die Menschen damals „Miasma“ nannten.
Dr. George Rae war ein Arzt, der eine entscheidende Rolle bei dem spielte, was der Betreiber den zweiten und verheerendsten Pestausbruch Edinburghs nennt. Er diente dem Stadtrat und trug zu den aufkommenden medizinischen Wissenschaften der Stadt bei. Seine Figur ist in einem Punkt offen: Er ließ sich für seine lebenswichtige Arbeit gern fürstlich belohnen.
Gemeinsam zeigen Walter und George die einfachen Menschen, die ihr Leben riskierten, um die Kranken zu behandeln und nach ihnen aufzuräumen. In den Pestjahren verschwimmen Legende und Überlieferung am leichtesten, und die Geschichten darüber, was in der Gasse geschah, sind mit der Zeit gewachsen. Unser Ghost-Stories-Guide behandelt die Legenden. Hier genügt die Überlieferung: eine überfüllte Straße, eine tödliche Krankheit und Menschen, die dennoch in infizierte Häuser gingen.
Kaffee, die Royal Exchange und eine verschüttete Straße
Im 18. Jahrhundert veränderte sich die Altstadt. 1740 stand das Royal Exchange Coffee House, geführt von Mary Ogle, über Mary King's Close und war bei den Einheimischen beliebt. Der Kaffeewagen der Attraktion heute ist nach ihr benannt – eine von mehreren kleinen Verbindungen zwischen dem Ort und den Menschen, die einst dort lebten und Handel trieben.
1753 beauftragte die Stadt einen großen Neubau an der Royal Mile, die Royal Exchange, entworfen vom Architekten John Adam. Sie wurde 1760 eröffnet, eröffnet vom Lord Provost George Drummond. Die Bauarbeiten verschlangen mehrere der Gassen, die von der High Street hinunterführten, und Mary King's Close war darunter.
Der Neubau hat die Closes nicht vollständig beseitigt. Die Exchange wurde teilweise auf ihren abgeschnittenen Gebäuden errichtet, die später abgeriegelt wurden. Mary King's Close wurde während der Bauarbeiten teils abgerissen und teils verschüttet. Dass manches verschüttet statt beseitigt wurde, ist der Grund, warum unter der Royal Mile bis heute eine Straße aus dem 17. Jahrhundert erhalten ist.
Das Leben oben ging weiter. Eine der Gästefiguren gehört dieser späteren Epoche an. Robert Fergusson, ein bekannter Dichter und literarisches Vorbild für Robert Burns, wird im Jahr 1771 dargestellt, als der berüchtigte Cape Club in vollem Gange war. Seine Figur liebt Debatten und Besuche im Royal Exchange Coffee House am Craig's Close, einem Ort für Gespräche und Wortgefechte. Der Veranstalter deutet an, dass eine Tragödie für ihn nicht fern ist.
Die City Chambers und der letzte Bewohner
1811 übernahm der Stadtrat den Nordflügel der Royal Exchange als City Chambers. Das ist das Gebäude, das Sie heute auf der Royal Mile sehen. Der Eingang zur Tour liegt direkt neben seinen Fahnen und Bögen, sodass Sie Ihren Besuch genau neben dem Gebäude beginnen, das die Close überdeckte.
Die Menschen lebten noch lange in dem weiter, was von der Close übrig geblieben war. Der letzte Bewohner des Veranstalters ist Andrew Chesney, ein Sägenmacher, dessen Geschichte er auf 1897 datiert. Nach Darstellung des Veranstalters musste er seine Unterkunft verlassen, um dem Ausbau des Royal Exchange-Gebäudes Platz zu machen. Andere Berichte weichen darin ab, wann er tatsächlich ging, daher ist 1897 hier das Datum des Veranstalters.
Seine Figur ist eine der menschlicheren auf der Tour. Er ist stolz auf seinen Türklopfer mit Löwenkopf und seine ganz eigene „Donnerkiste", und es gefällt ihm überhaupt nicht, sich von seinem Zuhause verabschieden zu müssen. Auch Kunden, die nicht zahlen, beeindrucken ihn wenig. Er erinnert daran, dass die Close nicht einfach aufgegeben wurde, als die Exchange entstand. Menschen lebten hier bis in die späten 1800er-Jahre.
Im Zusammenhang betrachtet geben die Daten der Geschichte ihre Form. Eine belebte Gasse im 16. und 17. Jahrhundert, 1645 von der Pest heimgesucht, ab 1753 abgetragen und überbaut, ab 1811 in das Gebäude der City Chambers einbezogen und schließlich Ende der 1800er-Jahre von ihrem letzten Bewohner verlassen. Die Tour durchschreitet all diese Schichten auf einmal, soweit sie erhalten sind.
Die Close heute
Heute ist die Close nur im Rahmen einer Führung zu sehen. Die Touren beginnen am Admissions Office auf der Royal Mile, in 2 Warriston's Close, gegenüber von St Giles' Cathedral und dem Mercat Cross, und führen dann hinab in die Straßen darunter. Ihr Guide führt Sie durch mehr als 400 Jahre Geschichte, während Sie durch frühere Wohnungen und Läden gehen, die einst voller Leben und Handel waren.
Die Guides sind die oben beschriebenen kostümierten Figuren, darunter Agnes Chambers, Walter King, Dr George Rae, Robert Fergusson und Andrew Chesney. Jede Tour wird von einer von ihnen geleitet, die die Geschichte der Close aus ihrer eigenen Zeit erzählt. Deshalb sagt der Veranstalter, dass keine zwei Touren ganz gleich sind. Wer auch immer Ihre Tour leitet, Sie erfahren, wer Mary King war, und hören unterwegs von der Pest.
Die Tour dauert etwa eine Stunde, führt über steile Treppen und unebene Böden und ist nicht für Kinder unter 5 Jahren geeignet. Kinder von 5 bis 15 Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen sein. Wenn Sie teilnehmen möchten, buchen wir die von Ihnen gewählte Tourzeit, und Ihr E-Ticket kommt per E-Mail. Buchen Sie im Voraus, denn laut Veranstalter ist die Close häufig ausgebucht. Unser Ticket-Ratgeber erklärt, wie die Tourzeiten funktionieren.
Die oben beschriebene Geschichte ist das Rückgrat der Tour, doch jeder Guide fügt die Details seiner eigenen Epoche hinzu. Eine Tour mit dem Pestarzt fühlt sich anders an als eine mit dem Dienstmädchen von 1535 oder dem Sägenmacher von 1897. Genau deshalb richtet der Veranstalter sie sowohl an Wiederholungsbesucher als auch an Erstbesucher, sodass sich ein zweiter Besuch mit einem anderen Guide noch immer frisch anfühlen kann.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Mary King?
Eine Tuchhändlerin und Bürgerin aus eigenem Recht. Geboren im Edinburgh des späten 16. Jahrhunderts, heiratete sie 1616 Thomas Nimmo, war in den 1630er-Jahren Witwe und zog vier Kinder groß und kam 1635 in die Close. Sie starb Ende 1644.
Wie hieß Mary King's Close früher?
King's Close oder Alexander King's Close. Laut dem Betreiber war dies der Name der Gasse, bevor Mary King 1635 ankam. Später erhielt sie ihren Namen.
Warum liegt Mary King's Close unter der Erde?
Weil ein Gebäude darüber errichtet wurde. Die Royal Exchange, 1753 in Auftrag gegeben und von John Adam entworfen, wurde teilweise über den abgetragenen Gebäuden mehrerer Closes erbaut. Mary King's Close wurde teilweise abgerissen und verschüttet und überdauert unter dem, was später zu den City Chambers wurde.
Wer war der letzte Bewohner von Mary King's Close?
Andrew Chesney, ein Sägenmacher. Der Betreiber datiert seine Geschichte auf 1897, als er weichen musste, um dem Ausbau des Royal Exchange-Gebäudes Platz zu machen. Er ist eine der Figuren, die die kostümierten Guides darstellen.
Ist Mary King's Close dasselbe wie die South Bridge vaults?
Nein. Es sind völlig getrennte Stätten. Der Betreiber beschreibt Mary King's Close als Edinburghs einzige erhaltene unterirdische Straße aus dem 17. Jahrhundert, unterhalb der Royal Mile.
Basieren die Tourguides auf realen Personen?
Ja. Jeder kostümierte Guide stellt einen früheren Bewohner dar, der wirklich in den Closes lebte, arbeitete und starb, wie das Dienstmädchen Agnes Chambers im Jahr 1535 oder Walter King, Leiter der foul clengers während der Pest von 1645.